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Geopark Westerwald-Lahn-Taunus

Neben der Vermittlung von fachlichen und sozialen Kompetenzen, liegen uns Natur- und naturwissenschaftlich orientierte Angebote und Projekte am Herzen, die unseren Schülern den großen Zusammenhang aufzeigen und sie dabei unterstützen zu verantwortungsbewussten Menschen heranzuwachsen.
Wir freuen uns daher sehr Geoparkschule und damit Kooperationspartner des Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus zu sein.

Geoparks machen Erdgeschichte erlebbar: Sie zeigen wie Landschaften entstehen, aus welchen Gesteinen der Untergrund aufgebaut ist, welche Bedeutung mineralische Rohstoffe besitzen und wie die Zusammenhänge zwischen Landnutzung und Geologie aussehen.
Geoparks verbinden Wissensvermittlung, Naturerlebnis und Naturschutz für Jung und Alt. In ihnen finden sich geologische Sehenswürdigkeiten, die von regionaler und nationaler Bedeutung sowie von besonderer Seltenheit oder Schönheit sind. Darüber hinaus gibt es Geoinformationszentren, Museen, Besucherbergwerke und Themenwanderwege, die über die Geologie und Rohstoffgewinnung der jeweiligen Regionen informieren.

Der nationale Geopark Westerwald-Lahn-Taunus erstreckt sich über eine Region von ganz besonderer geologischer, landschaftlicher, kultur- und montanhistorischer Qualität. Hier können über 400 Millionen Jahre Erdgeschichte und über 2000 Jahre Bergbaugeschichte erkundet und erlebt werden.
Ob Lahnmarmor und Eisenerz aus der Devonzeit im Lahn-Dill-Gebiet, Basalt und Ton des Tertiärzeitalters im Westerwald oder die Spuren des Meeres und der Gebirgsbildung im Taunus: Überall bieten geologische Sehenswürdigkeiten den Besuchern die Möglichkeit, tief in die spannende Entwicklungsgeschichte der Erde einzutauchen.

Quelle und mehr Informationen unter www.geopark-wlt.de

 

GemüseAckerdemie

In der GemüseAckerdemie bauen Schüler*innen ihr eigenes Gemüse an und erfahren auf praktische Weise, wo unsere Lebensmittel herkommen, wieviel Arbeit im Gemüseanbau steckt und welche Bedeutung die Natur als Lebensgrundlage für uns hat. Über ein ganzes Schuljahr hinweg beschäftigen sich die Schüler*innen intensiv mit dem Gemüseanbau sowie daran anknüpfenden Produktions- und Konsumthemen. Mit dem Lernort „Acker“ und den dazugehörigen Bildungsmaterialien schaffen wir eine Erfahrungswelt, die den Schulunterricht fächerübergreifend, sinnvoll und abwechslungsreich ergänzt.  
Ackerdemia entwickelt die GemüseAckerdemie anhand der Prinzipien einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Diese hat zum Ziel, mit innovativer Bewusstseinsbildung Wissen und Werte zu vermitteln sowie Kompetenzen zu fördern, die für die Gestaltung einer nachhaltig verträglichen Zukunft erforderlich sind. Mit unserer Bildungsarbeit wollen wir einen Beitrag zur Agenda 2030 leisten und zur Erreichung ihrer 17 Entwicklungsziele, den Sustainable Development Goals. Diese visieren eine gerecht und nachhaltig handelnde Weltgemeinschaft an. Das Bildungsprogramm stärkt außerdem Inhalte der MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und fördert fächerverbindende Kompetenzen.​

Paritätischer Wohlfahrtsverband

Die Freie Montessori-Schule Westerwald ist Mitglied im  Paritätischen Wohlfahrtsverband., der sich überparteilich und überkonfessionell und damit unabhängig für soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit und das Recht eines jeden Menschen, ein Leben in Würde zu führen und seine Persönlichkeit frei zu entfalten, einsetzt.
Der PARITÄTISCHE versteht sich als Solidargemeinschaft unterschiedlichster und eigenständiger Initiativen, Organisationen und Einrichtungen, die ein breites Spektrum sozialer Arbeit repräsentieren. Besonderen Wert legt der Verband auf die Förderung mitbürgerlichen Engagements, auf die Unterstützung ehrenamtlicher sozialer Arbeit und die Hilfe zur Selbsthilfe – einem wichtigen Charakteristikum Freier Wohlfahrtspflege.

 

Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)

Bildung, die Schülerinnen und Schüler befähigt, verantwortungsbewusst so zu handeln, das gegenwärtige und zukünftige Generationen die Chance auf ein gutes Leben haben.

Reflektiert eigene Entscheidungen in unterschiedlichen Lebenssituationen treffen sowie vorausschauend und verantwortungsvoll mit der Zukunft umgehen zu können – das ist das Ziel von schulischem Lernen heute.

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist ein ganzheitliches Bildungskonzept, welches das zukunftsbezogene Lernen betont. Es befähigt Schülerinnen und Schüler, das eigene private und berufliche Leben zukunftsfähig zu gestalten, Herausforderungen der Gesellschaft anzugehen und die Zukunft im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung mitzugestalten. Nachhaltige Entwicklung ist hier nicht mit Wachstum gleichzusetzen, sondern als Entwicklung von Lebensqualität für alle Menschen zu verstehen, auch die, zukünftiger Generationen.

Klimawandel, Reduzierung natürlicher Ressourcen, Menschenrechtsverletzungen, Armut und Krisen der Finanzsysteme stellen Menschen wiederholt vor ökologische, ökonomische, soziale und politische Herausforderungen. Diese verdeutlichen, dass eine gute Lebensqualität auch in Zukunft nur durch nachhaltiges Handeln und angepasste wirtschaftliche Wachstumsprozesse erzielt werden kann.

Zur Realisierung einer global nachhaltigen Entwicklung, ist eine Bildung unerlässlich, welche die Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals – SDGs) unterstützt. Um Ziele, wie weltweit Armut und Hunger zu reduzieren, Gesundheit zu fördern, weniger Ungleichheiten zuzulassen und den Klimaschutz zu unterstützen, ist Nachhaltigkeit fest im Bildungssystem zu verankern.

Bildung in unseren Schulen schafft die Voraussetzung für eine zukunftsfähige Entwicklung, indem es gelingt, sozial handelnde Persönlichkeiten hervorzubringen, die interkulturelle Kompetenzen ausbilden, sich in demokratischen Strukturen einbinden und aktiv ihre Lebenswelt im Sinne der Nachhaltigkeit gestalten.