Fragen und Antworten


Fragen und Antworten zur Montessori Schule Westerwald

Was sind die Grundlagen der Montessori Pädagogik?

- Hilf mir es selbst zu tun! Eine Umgebung ermöglicht es dem Kind sich frei und interessiert zu entfalten. (Erfahrungen sammeln, um sich zu vervollkommnen und die "Vermittlung" des Willens dies zu tun!)
-natürliche Neugier des Kindes/Kernwille
- vorbereitete Umgebung (materiell, personell, räumlich, zeitlich)
- Material zum Selbstlernen
- Individualität und Gemeinsamkeit
- Freiheit und Selbststruktur
- Mitbestimmung

Welche Kinder werden in die Montessori Schule eingeschult?

-Eltern die interessiert sind: Dass ihrer Kinder ohne Druck in ihrem Lerntempo, gemeinsam mit den Pädagogen ohne hierarchisches Herrchen über die Kinder, an einem gesellschaftlichen Miteinander interessiert sind (auch Inklusion)
- bisher alle Kinder von 4 - 16 Jahren - Kinderhaus bis Klasse 10 (nach vorhergehender Hospitation in den passenden Klassen) Grundzüge für die Entwicklung autonomer Lernprozesse sollte vorhanden sein.
- Unabhängig von finanziellen und sozialen Status für alle offen

Wodurch unterscheiden sich Montessori Schulen von Regelschulen (Erziehungsziele, Prinzipien)?

Die Montessori Schulen legen Augenmerk auf das Kind, seine sensiblen Phasen, seine Eigentätigkeit und ganzheitliches Lernen.
Es wird pädagogisch sinnvoll, individuell und rein am Kind orientiert gearbeitet. Ziele sind es sozial kompetente, empathische und "autonom" denkende junge Menschen.

Welche Unterrichtsform gibt es?

Freiarbeit, Teamarbeit, Projekte, Exkursionen, teilweise gemeinsamer Unterricht, selbst organisiertes Lernen - je nach Schüler und Sache.
- Fachunterricht in den höheren Klassen teilweise gebunden

Wann wurde die Schule gegründet?

Im September 2005. Erster Standort: Oberroßbach /WW.

Wie viel Schüler sind z.Z. in der Schule, wie viel Schüler sind in einer Klasse?

etwa 200 Schüler, zwischen 11 und 23 Schüler pro Klasse

Warum gibt es keine Zensuren in der Schule?

Beurteilungszeugnisse geben differenzierter Auskunft über den Leistungsstand, sie ermöglichen mehr Individualität; mehr Freiheit für Spezialisierungen. Ein Leistungsdruck wird verhindert, es wird somit mehr Wert auf die eigenen Leistungen gelegt statt auf Vergleich.
- Leistungsstände lassen sich besser im Gespräch (oder als Text) darstellen, es soll kein "Beurteilen" sein, sondern ein gemeinsames schauen, as der Schüler schon kann und woran er noch arbeiten muss.

Warum gibt es jahrgansübergreifende Klassen? - Ältere helfen den Jüngeren

- Jüngere lernen sozial und pädagogisch von Älteren
- Fokus liegt auf Lern-/Entwicklungsstand weniger auf dem Alter
- Lernen passiert in unterschiedlichen Reihenfolgen der Lerninhalte, abhängig vom Entwicklungsstand/Interesse des Kindes, weniger vom Alter

Was ist Freiarbeit?

In vorbereiteter Umgebung wählt das Kind aus, wann es was mit wem und wo es lernt. (=frei /Arbeit) Der Pädagoge ist Hilfe auf Anfrage des Kindes. Freiarbeit gibt es nicht nur in Mathematik und Deutsch im besten Fall alle Fächer/ganzer Schultag/gesamter Schulraum.

Lernt mein Kind genug?

Wofür genug? Im Vergleich wozu?
Es hat die Möglichkeit, so viel zu lernen, wie es kann - mehr als der Lehrplan vorgibt. Es liegt am Kind, ob es den Lehrplan "erfüllt".
Ziel: Glückliches Leben führen

Kann mein Kind von der Montessori Schule auf ein Gymnasium wechseln?

Ja.
Den Wechselwunsch bitte frühzeitig mit den Klassenpädagogen absprechen zwecks gezielter Vorbereitung auf entsprechend geforderten Lernstand.

Wie sehen die Pläne für die Zukunft aus?

- Klasse 11/12 -> Fachabitur

Was zeichnet die Pädagogen aus, die an der Montessori Schule unterrichten?

- Engagement
- positive Einstellung zum Kind. Vertrauen ins Kind und seine Selbstorganisation/Lernwillen/Offenheit
- Gelassenheit
- Humor
- kollegialer Umgang
- Vertrauen ins Kind und seine Selbstorganisation/Lernwillen/Offenheit
- gute fachliche und räumliche Vorbereitung
- Montessori Zusatzausbildungen
- Nähe zu Eltern zwecks Erziehungskooperation